Mein erstes Aufeinandertreffen mit „The Legend of Zelda“ hatte ich vor ca. 18 Jahren. Damals war ich noch zu jung um das Spiel alleine zu spielen. Mein Vater spielte Zelda auf seinem Nintendo (NES) und ich saß wie gefesselt vor unserem alten Röhrenfernseher.

Dies war meine erste Berührung mit einer der besten Serien der Videospielgeschichte. Meine erste Konfrontation mit Ganon und meine erste Sightseeing Tour durch Hyrule. Weil  man „The Legend of Zelda“ seit kurzem im Wii U eShop kaufen kann, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, dass Spiel durchzuspielen und in schönen Erinnerungen zu schwelgen.

Einiges vorweg

Man erkundet die Oberwelt aus der Vogelperspektive. Diese ist in 128 gleich große Zellen aufgeteilt, die den ganzen Bildschirm ausfüllen. Verlässt der Hauptheld „Link“ den Bildschirmrand, wechselt das Bild in die Zelle daneben. Von dieser Oberwelt aus gelangt man über Eingänge in verschiedene Dungeons. Teilweise sind die Eingänge auch versteckt. Eines der grundlegendsten Elemente des Spiels ist es Waffen und Gegenstände zu finden um diese dann zu benutzen. Ein sehr bekanntes Beispiel sind die Bomben, die mittlerweile in jedem neuen Zelda-Titel vorkommen (Wohlgemerkt damals war das alles neu und innovativ). Das Spiel ist kompatibel mit dem Wii U Pro Controller, jedoch kann man das Spiel natürlich auch mit dem Wii U Gamepad spielen. Man kann immer und überall im Spiel speichern. Die Off-Tv Funktion der Wii U wird ebenfalls unterstützt.

Story

Die Story dürfte jedem Zelda-Spieler ein Begriff sein. Der Hauptgenger Ganon kommt ins Königreich Hyrule und stiehlt das Triforce der Kraft. Die Prinzessin Zelda kommt in Gefangenschaft nachdem sie das Triforce der Weisheit in acht Teile zerbricht und diese in ganz Hyrule verteilt. Link macht sich auf die Suche nach den Triforce-Teilen, um mit dessen Macht die Prinzessin zu retten. Die acht Teile des Triforce sind in Dungeons versteckt. Am Ende jedes Dungeons muss man einen Endboss besiegen, um das Triforce Teil zu erhalten. Beim letzen und neunten Labyrinth wartet Ganon auf Link.

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It´s dangerous to go alone! Take this.

Man wird, mit nur drei Herzen, direkt in die Welt geworfen und gleich zum Beginn des Spiels bekommt man sein Schwert. Es gibt kein Tutorial  und keine langen Gespräche. Das Spielprinzip basiert darauf selbst zu erkunden und durch die Erfahrungen die man sammelt immer besser zu werden. Man hat seine Richtungstasten zur Fortbewegung und einen Aktionsknopf für Angriffe. Im Inventar kann man seine Waffen und Gegenstände wechseln (Das erste Spiel mit dieser Funktion).

Schwierigkeitsgrad

Was einem sofort auffällt ist der höhere Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu den meisten heutigen Spielen. Durch den Open-World-Aspekt kann man auch schon am Anfang des Spiels fast überall hingehen. Das bedeutet natürlich auch, dass man sich in gewissen Dungeons fast bis zum Ende durchkämpft und dann nicht weiter kommt, weil ein Item abgeht. Es gibt mit Sicherheit nur wenige Spiele die so einen Entdeckungsdrang wecken wie „The Legend of Zelda“.

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Nachdem man das Spiel durchgespielt hat kann man alle Dungeons noch mal durchspielen. Alle Rätsel sind abgeändert, die Weltkarte sieht anders aus und der Schwierigkeitsgrad zieht ein bisschen an. Kōji Kondō, der schon für viele Nintendo Spiele die Soundtracks komponiert hat, hat sich bei The Legend of Zelda selbst übertroffen. Als Nostalgiker bekomme ich heute noch Gänsehaut, wenn ich die Melodie von Zelda höre und ich denke da bin ich nicht der Einzige.

Fazit

„Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die sich das Spiel nicht schon auf der Wii oder auf dem 3DS geholt haben. Einige wertvolle Megabyte voller Videospielgeschichte um nur € 4,99 schaden der    Wii U sicher nicht. Mit „The Legend of Zelda“ findet man ein Meisterwerk von Shigeru Miyamoto mit einem fantastischen Soundtrack. Natürlich ist das Spiel schon ein wenig gealtert, dennoch können alle die den Beginn dieser wundervollen Serie nachholen wollen zugreifen. Die Nostalgiker unter euch werden sowieso zuschlagen um die Prinzessin und Hyrule vor dem Untergang zu retten“

4

Pro

  • Ein Stück Videospielgeschichte
  • Hoher Entdeckungsdrang
  • Wundervolle Musik
  • Vorreiter für ein Genre
  • Lange Spielzeit
  • Nach dem Durchspielen kann man alles nochmal machen (veränderte Welt)
  • Off-Tv auf der Wii U

Contra

  • Etwas veraltete Grafik

10/10

Über den Autor

Anel.K

Mein Name ist Anel Kubat, ich wohne in Salzburg und bin Redakteur bei nextgen.at. Ich mag so ziemlich alle Arten von Games, doch am liebsten spiele ich RPGs.

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