splinter-cell-blacklistPünktlich zur Gamescom 2013 am 22. August 2013, erscheint auch der neueste Teil der Splinter Cell Reihe für Xbox 360 und Playstation 3 (PS3). Publisher Ubisoft hat vergangene Woche zum Splinter Cell: Blacklist Preview Event in das Hauptquartier von Microsoft Österreich geladen, wo wir genügend Zeit hatten uns den neuen Sam Fisher Titel anzusehen. Alle unsere Eindrücke gibt es in unserem Splinter Cell: Blacklist Preview.

Der mittlerweile sechste Teil der Splinter Cell Reihe aus dem Hause Ubisoft erscheint in wenigen Wochen und der Titel des neuen Stealth-Action-Adventures lautet Splinter Cell: Blacklist. Doch warum Blacklist? Dies hat mit der Story des Spiels zu tun, die direkt an den letzten Teil – Splinter Cell Conviction – anschließt. Eine Gruppe von 12 Terroristen, die “The Engineers“ genannt werden wollen, planen die Vereinigten Staaten der USA anzugreifen. Ihr grausamer aber doch einfacher Plan: Zahlreiche Ziele in den USA angreifen. Dieses Unterfangen nennen die Terroristen „The Blacklist“. US-Präsidentin Patricia Caldwell sieht nur noch einen Ausweg und zwar soll Sam Fisher gemeinsam mit seinem Team die Operation „The Blacklist“ aufhalten und hier startet das Abenteuer für den Spieler.

Die drei Arten des Sam Fishers

Eines darf bereits vorweg genommen werden, denn Splinter Cell: Blacklist nähert sich in Sachen Gameplay wieder den ersten drei Teilen der Splinter Cell Reihe an, was vor allem Sam Fisher Fans der ersten Stunde freuen wird. Publisher Ubisoft hat die Action-Szenen im Spiel deutlich reduziert und Sam Fisher findet sich wieder voll und ganz in seinem Element – unauffällig durch die Gegend schleichen und dabei Gegner eliminieren. Ebenfalls erwähnenswert und sehr lobenswert ist, dass der Spieler nun selbst die Möglichkeit hat, wie die Missionen durchgeführt werden. Wichtig ist das Hauptziel der jeweiligen Mission und dabei sind auch mehrere Routen denkbar. Auch die Art und Weise zur Bewältigung der Mission stehen euch frei. Denn es gibt laut Publisher Ubisoft drei Arten, die man mit Sam Fisher die Missionen erledigen kann. Zum einen als unsichtbaren Agenten, der bloß keinen Kontakt mit seinen Feinden sucht (Ghost). Ebenfalls möglich ist die Rolle des lautlosen Killers, der war ebenfalls möglichst unauffällig durch die Missionen schleicht, jedoch seine Feinde immer eliminiert (Panther). Zu guter Letzt gibt es noch die „Action-Pur!“-Variante, bei der der direkte Feindkontakt gesucht wird und auf leise unauffällige Aktionen verzichtet wird (Assault).

Da Sam Fisher immer einer Meister des Schleichens war und wahrscheinlich auch immer bleiben wird, wird man natürlich für die weniger actionreicheren und lautloseren Maßnahmen belohnt. Eliminiert man einen Gegner im Nahkampf lautlos gibt es mehr Punkte als wenn man diesen im offenen Gefecht erschießt. Die Punkte verwandeln sich am Ende der jeweiligen Mission in bare Münze und mit diesem Geld könnt ihr Sam Fisher upgraden. Mehr Waffen und Ausrüstungsgegenstände können gekauft werden und so könnt ihr Sam Fisher nach euren Vorstellungen und Wünschen individualisieren, abhängig ob ihr lieber leise und unerkannt durch die Missionen schleicht (zB. leiseres Schuhwerk) oder eben mit vollem Karacho euer Missionsziel erreichen möchtet. Ebenfalls wieder mit dabei ist die „Markieren + Exekutieren“-Funktion, mit der ihr einen Gegner einfach markieren könnt und dieser wird dann, sobald sich dieser in Reichweite befindet, automatisch eliminiert. Natürlich steht diese Funktion nicht laufend zur Verfügung, denn nur wenn ihr eure Exekutionsanzeige voll aufgeladen habt, ist dies möglich. Aufgeladen werden kann die Anzeige beispielsweise in dem ihr in alter Sam Fisher Manier eure Feinde im Nahkampf ausschaltet.

Jede Menge Multiplayer Action!

Neben dem Singleplayer-Modus hat Publisher Ubisoft auch zahlreiche Multiplayer-Funktionen in das Spiel gepackt! Möchtet ihr mit euren Freund (online oder Split-Screen) gemeinsam in die Schlacht ziehen, so wird auch der Koop-Modus gefallen, bei dem ihr zahlreiche Missionen zu zweit bewältigen könnt. Wem das zu wenig ist, der darf sich auf den „Spies vs. Mercs“-Modus freuen, wo insgesamt acht Spieler gegeneinander in einem 4vs4 Modus antreten werden. Gesteuert werden dabei auf der einen Seite die Spione (Spies), die in Sam Fisher Art und Weise durch das Level schleichen, in der Third-Person-Perspektive. Ziel dabei ist es so viele Terminals wie möglich zu hacken, ohne dabei erwischt zu werden. Auf der anderen Seite stehen die Söldner (Mercs) gegenüber, die dies verhindern müssen. Hier wechselt der Spieler in die First-Person-Perspektive und befindet sich dadurch in einem First-Person-Shooter, was ebenfalls sehr gut umgesetzt wurde. Am Ende der Runde werden die Seiten gewechselt und welches Team am Ende mehr Terminals gehackt hat gewinnt.

Grafisch überzeugt das neue Splinter Cell: Blacklist und die Atmosphäre, die geschaffen wurde, ist ebenfalls toll und passt perfekt zur Splinter Cell Reihe. Auch die kleinen Details werden vor allem die Fans der alten Splinter Cell Teile freuen. Wer sich beispielsweise Zeit nimmt und die Routen der feindlichen Patrouillen zu erkunden und zu studieren, wird den besten Punkt für einen lautlosen Angriff finden. Auch das Verstecken der leblosen feindlichen Körper kann in einigen Missionen Vorteile bringen oder sogar entscheidend sein. Insgesamt vier Schwierigkeitsgrade runden das Spielerlebnis ab, womit für alle Spielertypen (ob Anfänger oder Experte) die Herausforderung groß genug sein sollte.

Fazit

Die Entscheidung das neue Splinter Cell: Blacklist wieder in die Richtung der alten Splinter Cell Reihe gehen zu lassen, war eine gute. Denn weniger actionreiche Szenen und mehr Sam Fisher, wie man ihn eigentlich kennt, freut die Fans der Serie. So macht Sam Fisher und das neue Splinter Cell Spaß! Wir freuen uns auf den Release von Splinter Cell: Blacklist, welches am 22. August 2013 für Xbox 360 und Playstation 3 (PS3) erscheinen wird.

Gefällt bereits jetzt

  • Gameplay
  • Multiplayer-Modus
  • Spannende Handlung
  • Grafik
  • Atmosphäre

 Muss noch verbessert werden

  • KI der Gegner
  • Anpassung der Schwierigkeitsgrade

Splinter Cell: Blacklist Screenshots

Über den Autor

Konrad

Mein Name ist Konrad Lyzczarz, ich bin Herausgeber von Nextgen.at, bin 32 Jahre alt und wohne in Wien!

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