Brink ist ein First-Person-Shotter, welcher von
Splash Damage für Bethesda Softworks entwickelt wurde. Splash Damage entstand aus einer nichtkommerziellen Community aus der Quake Fan Base. Bei
Brink entscheidet man sich als Mitglied der Security die Sicherheit der Ark, einer schwimmenden Stadt zu schützen, oder mit Hilfe der Resistance für die Freiheit zu kämpfen.

Bedauerlicherweise hat
Brink, für einen Shooter üblich, keine übermäßig tiefgehende Story, wobei die Ansätze sehr gut sind. Die Ark ist eine von den Menschen geschaffene schwimmende Stadt, die auf einem Bürgerkrieg zusteuert. Ursprünglich war Ark als experimenteller, sich selbst erhaltender und 100% ökologischer Lebensraum geplant. Der extreme Anstieg des Meeresspiegels hat aber dafür gesorgt, dass die Ark nicht nur ihre ursprünglichen Gründer und deren Nachfahren beheimatet, sondern auch unzählige Flüchtlinge. Wegen wachsender Spannungen zwischen den beiden Gruppen sind die Streitkräfte von Security und Resistance in hitzige Gefechte um die Kontrolle über die Ark verstrickt.

Die Grafik ist dank der ID tech engine state of the art, auch wenn man kein Feuerwerk erwarten darf. Die verlassenen und zerstörten Bereiche, in denen sich heruntergekommene, verslummte Industrieanlagen mit ehemals hochglanzpolierten Shopping-Center, Flughafen-Terminals und ähnlichem abwechseln sind durchaus stimmig gemacht, aber die Levels wurden recht gewöhnlich designt und bieten wenig Abwechslung.

Diese Bereiche sind auch mit allerlei unzerstörbaren Objekten vollgepackt, aber trotz der schier riesigen Zahl an Flüchtlingen sind die Levels erschreckend menschenleer. Von den Bewohnern und den Flüchtlingen ist nichts außer den jeweiligen Kämpfern zu sehen. Leider sind aber auch die Texturen zum Teil doch schwammig, und vor allem weiter entfernte Gegner wirken ziemlich verwaschen.