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Homefront

posted by: Maximilian M., Aufrufe: 497 04.04.2011
2027: Korea nutzt die krisengeplagte Lage der USA aus, um eine Invasion zu starten. Als Spieler findet man sich in einem unermüdlichen Guerilla-Kampf um amerikanische Vorstädte wieder. Ob der neuste Shooter aus dem Hause THQ sich so dramatisch spielt, wie er sich anhört, zeigt euch unser Review.
getestet für: XBOX 360PS3

Seite 1

Von der Golden Gate Bridge hängen nordkoreanische Flaggen. Die Städte brennen und auf den Straßen herrscht das Chaos. Den unerbittlichen Invasionsdrang der vereinigten koreanischen Armee muss sich nun auch die USA beugen. Soweit die Ausgangslage im neusten Shooter von den Entwicklern der Kaos Studios. Nachdem ihr als Spieler von koreanischen Truppen in eurer Wohnung gefangen genommen wurdet, schafft es eine kleine Gruppe von Widerstandkämpfer euch zu befreien. Als ehemaliger Helikopterpilot der Armee sollt ihr dem Widerstand nun dabei helfen, Treibstoff für die US-Truppen an der Westküste sicherzustellen. Für die Geschichte von Homefront haben sich die Entwickler die Dienste von John Milius gesichert, der unter anderem am Drehbuch von Apocalypse Now mitgearbeitet hat. Die Brutalität der Besatzungsmacht wird gerade in der ersten Phase des Spiels ziemlich unverblümt dargestellt. Hinrichtungen auf offener Straßen, dreckige Auffanglager für Flüchtlinge, schreiende Kinder, Massengräber, Homefront schreckt vor Gewaltdarstellungen nicht zurück, schafft es dadurch aber auch eine glaubwürdige Atmosphäre zu erschaffen. Leider flacht die dichte Atmosphäre und auch die Geschichte an sich in der zweiten Hälfte des Spiels immer mehr ab. Eine starke Leistung, wenn man bedenkt, dass die Einzelspielerkampagne den geübten Spieler nicht viel länger als gute fünf Stunden zu fesseln vermag. Auch wenn man alles dran gesetzt hat, ein dichtes Einzelspielererlebnis zu schaffen, ist der Singleplayer nicht die Stärke von Homefront, soviel sei schon am Anfang verraten.

Die Steuerung dürfte jedem Shooter-Spieler einfach von der Hand gehen, hier hat ganz offensichtlich Call of Duty Pate gestanden. Das soll aber keineswegs ein Kritikpunkt sein, denn die Steuerung ist präzise und sehr intuitiv. Leider gibt es aber auch hier einige Schwachstellen. So kann unser Charakter gefühlte drei Meter hoch springen und eine sichere Deckung entpuppt sich des Öfteren als Schweizer Käse. Gerade im Vergleich zu anderen Genre-Größen fallen diese Schwächen gnadenlos auf. Trotzdem zielt Homefront genau auf die gleiche Zielgruppe wie Call of Duty und Battlefield ab, deshalb sind Vergleiche unumgänglich.

In Sachen Leveldesign macht Homefront eine gute Figur. Die amerikanische Kleinstadt, mit ihren Reihenhäusern und Geschäften wurde mit Liebe zum Detail nachgebildet. Dadurch gibt es fast in jedem Abschnitt des Spiels neues zu entdecken, vom Supermarkt über ein Fastfood-Restaurant, bis hin zu einem Baseballplatz. Mit euren Kameraden kämpft ihr euch durch Hinterhöfe und von Haus zu Haus, wobei Deckung in Homefront groß geschrieben wird. Eure Gegner sind nämlich nicht nur überaus zahlreich, sondern sind dazu noch gut ausgebildete Schützen. Egal in welcher Position ihr euch auch befindet, sie finden immer das Knie, was noch aus der Deckung hervorguckt oder gar die Schuhspitze.
Bewertung
Gesamt: -/10 (Bewertungen: 0)


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SPIELINFORMATION

Entwickler Kaos Studios
Publisher THQ
Alter n.n.b.
Spieler 1
Online Gaming Ja
Homepage Link
Forenlink -
Plattform XBOX 360PS3
Im Jahre 2027 landet plötzlich eine riesige nordkoreanische Invasionsarmee in Nordamerika. Nach einer jahrelangen Energiekrise, liegt es nun an ihnen gemeinsam mit einer kleinen Guerrilla-Gruppe den Feind ordentlich einzuheizen und herauszufinden wie die Nordkoreaner unbemerkt von Asien nach Amerika kommen konnten. Die Story stammt vom Drehbuchautor John Milius der unter anderem das Drehbuch für Filme wie 'Apocalypse Now', 'Der Weiße Hai' oder 'Conan der Barbar' schrieb. Neben der Story erwartet uns eine bombastische Grafik die sich vor einem Modern Warfare 2 nicht zu verstecken braucht und actionreiche Schießereien.

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