Im neuesten Streich von Avalanche Studios dreht sich wieder alles rund um den Adrenalin-Junkie Rico Rodriguez, den es eigentlich nur nach Panau Island verschlagen hat, um seinen ehemaligen Kameraden und Mentor Tom Sheldon aufzuspüren, der keine Lust mehr auf gut und nett sein hatte und mal eben in das böse Lager gewechselt hat. Dazu kommt noch, dass der wunderschöne Inselstaat Panau Island von einem Diktator regiert wird, welcher nicht lange fackelt und für das Amt mal nebenbei seinen eigenen Vater umlegt, damit er seine eigenen finsteren Pläne verfolgen kann. Aber nicht nur der maliziöse Diktator hat Bock darauf die Insel einzunehmen, nein sondern auch Russen, Chinesen und Japaner haben Interesse an Panau. Zugegebenermaßen hört sich das nicht sonderlich aufregend an, man muss aber an diesem Punkt sagen, dass der Fokus eindeutig nicht auf der Story liegt, denn die lässt sich in 7 Agenturmissionen abzählen.
Viel wichtiger ist es bei Just Cause 2 sich einen Namen zu machen und sein Einflussgebiet zu erhöhen, und überhaupt überall soviel Chaos wie möglich zu verbreiten. Avalanche Studios ist es grandios gelungen die Spieler an den Fernseher zu fesseln und zwar unter dem Motto „Chaos regiert Panau Island!“ Ausgestattet mit Fallschirm, Enterhaken und einer Menge an Waffen und Sprengstoff, gilt es Militärstützpunkte zu sabotieren, Tankstellen oder Ansiedlungen in die Luft zu sprengen, am besten alles was nicht niet- und nagelfest ist hochzujagen, denn das sorgt für viel Chaospunkte, welche quasi als Währung dienen, und die man benötigt um entweder die Story voran zu treiben oder neue Objekte auf dem Schwarzmarkt freizuschalten.