Technisch befindet sich Darksiders mit Sicherheit in der oberen Liga aktueller Titel. Die Areale sind abwechslungsreich, genauso wie die Gegner, War ist detailiert und bewegt sich geschmeidig und es kommt zu keinen größeren technischen Schwierigkeiten. Hin und wieder brachte mich das Game sogar zum Staunen. Etwa recht am Anfang, als eine Art Steingolem sich plötzlich vor mir aufrichtete und gemütlich an mir vorbei durch das Level spazierte. In Echtzeit! So etwas habe ich seit Shadow of the Collossus nicht mehr gesehen. Und das Beste daran: Es wirkte sich nicht direkt auf das Spiel aus, er war kein Gegner oder anders relevant, man hätte ihn genauso einfach verschwinden lassen können. Doch stattdessen hat man sich die Mühe gemacht, diese riesige Kreatur durch das Level stapfen zu lassen. Sehr beeindruckend.
Der Sound und die Soundeffekte gehen ebenfalls absolut in Ordnung. Nur mit der englischen Sprachausgabe bin ich nicht ganz warm geworden. Vor allem der Sprecher von War wirkt ein wenig steif und nicht besonders begeistert. Mark Hamill spielt seinen Watcher recht passabel, kommt aber auch nicht an die Genialität seiner Joker Rolle ran. Da hätte ich mehr erwartet.