In die Haut von Hardliner Kratos zu schlüpfen und der kompletten Götterriege der griechischen Mythologie deftig eins aufs Auge zu drücken, ist ja schon spaßig genug, aber letztlich ist der muskulöse Glatzkopf doch nur ein Mensch. Wer den Drang verspürt einmal die Kontrolle über einen waschechten "God of War" zu übernehmen, der ist bei Darksiders an der richtigen Adresse. Im Debütspiel des texanischen Entwicklerstudios Virgil, könnt ihr euch nämlich den Mantel des apokalyptischen Reiters War überwerfen und mit dessen ganzer Waffengewalt die postapokalyptische Erde noch ein wenig sicherer machen.
Als Startpunkt unseres Reviews, ein paar Sätze, zu der nicht unkomplexen Story des Spiels:
Wie ihr inzwischen ohne Zweifel wisst, schlüpft man in Darksiders in die Rolle von War, einem der vier apokalyptischen Reiter. Das Spiel beginnt direkt mit der totalen Zerstörung der Erde und Vernichtung der Menschheit, die uns imposant gezeigt wird. War, der natürlich ein zuverlässiger apokalyptischer Reiter ist, trägt fleissig zum allgemeinen Chaos bei. Nur dass diese Apokalypse eigentlich gar nicht die offizielle ist und War damit regelwidrig gehandelt hat, woraufhin er ziemlich tief in der Patsche sitzt. Seiner Waffen und Fähigkeiten beraubt und ziemlich wütend, macht sich der ehemals so mächtige Kämpfer daran herauszufinden, was denn schief gegangen ist.