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Need for Speed: Shift

posted by: Hakan, Aufrufe: 445 12.10.2009
Wie war das noch mit den illegalen Straßenrennen im Fast & the Furious-Stil? Mit den Verfolgungsjagden, den mageren Hintergrundgeschichten und den Videosequenzen, die man sich hat sparen können? EA wagt nun nach jahrelangem Abstieg der NfS-Sparte nun einen Neuanfang und macht aus dem Arcade-Racer nun ein Motorsport, der sich am Ende auszahlt.
getestet für: PS3

Seite 1

Ehrlich, ich hatte es schon aufgegeben. Anfangs war das noch alles neu und aufregend, aber das war 2003 mit Need for Speed: Underground. Nachdem nun EA mit dem Entwicklerteam Blackbox Jahr für Jahr die Idee der illegalen Straßenrennen immer mehr auslutschte und nicht zuletzt mit Softwaremüll den Spiele-Markt verunreinigte, entschieden sie sich das Zepter an „Slightly Mad Studios“ zu geben, um einen Neuanfang zu wagen.
Statt aber Fans schneller Autos nur mit einem neuen Setting zu binden und zu begeistern, hat man der Need for Speed-Reihe eine komplett neue Grafik-Engine verpasst, die sich schon nach der ersten Sekunde bemerkbar macht. Nachdem man mit dem BMW über die Straßen rollt, ist der astronomische Unterschied zum Vorgänger überhaupt nicht wegzudenken. Mit dem Vorgänger Undercover erwartete mich damals eine einzige Ruckel-Orgie, dieses Mal verläuft alles schön flüssig, mit guten Lichteffekten, fiebernden Fans und lebendig gestaltetem Himmel. Das schnelle Fahrgefühl ist da, allerdings kann es auch mal etwas langsamer zugehen, wenn sich sehr viele Details, wie aufgewirbelter Staub oder viele Fahrzeuge, auf dem Bildschirm bewegen.


Die Cockpit-Ansicht, die in dieser Generation in Mode gekommen zu sein scheint, ist in Shift eine Augenweide. Man hat nicht nur in etwas 70 Autos bis ins kleinste Detail nachmodellierte Cockpits, sondern auch einen simulierten Tunnelblick, der bei erhöhten Geschwindigkeiten wirkt. Zugegeben, dieser Unschärfefilter hilft der Konsole die Details außer Acht zu lassen und Rechenpower zu sparen, aber alles in Allem ist das eine willkommene Neuerung.
Auch die Crashs machen in dieser Ansicht einen Heidenspaß. Man möchte das Spiel nicht zu einem Crash-Racer mutieren lassen, aber das Gefühl des Durchschüttelns und Durchrüttelns muss man einmal erlebt haben. Denn in keinem anderen Rennspiel hat man bei Crashs so ein intensives Gefühl, wie in Need for Speed: Shift.


Ist man allerdings kein großer Fan dieser Ansicht und eher ein Klassiker, so muss man auch nicht enttäuscht sein, denn die Raser wurden aufwendig gestaltet und bieten traumhafte Spiegelungen, auch wenn einige Aufkleber während der Fahrt verwaschen aussehen. Etwas ernüchternd sind allerdings die Spiegel, die im Vergleich zum Rest detailarm daherkommen und Pop-Ups erzeugen. Nicht selten sah man im Rückspiegel einen Verfolger ohne Räder.

Bewertung
Gesamt: -/10 (Bewertungen: 0)


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SPIELINFORMATION

Entwickler Slightly Mad Studios
Publisher Electronic Arts
Alter 7+
Spieler 1-4
Online Gaming Ja
Homepage Link
Forenlink -
Plattform XBOX 360PS3
Need for Speed: Shift soll wieder mehr auf Simulation setzen und weniger arcadelastig sein, als Need for Speed: Undercover.

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