getestet für:
Besser gut geklaut als schlecht selbstgemacht
Wir können euch beruhigen. Nicht alles wurde abgekupfert, denn diese Story hat zuvor ganz gewiss kein Spiel behandelt. Sie ist skurril und deshalb ungewöhnlich:
Fifty rappt sein Konzert zu Ende und geht dann zum Veranstalter, um seine Kohle in Höhe von 10 Millionen Dollar zu holen. Als der Veranstalter ihn nicht bezahlen kann, weil er bestohlen wurde, geht er in Gangster-Manier auf ihn los, woraufhin 50 immerhin einen unbezahlbaren, diamantenbestückten Schädel bekommt.
"Ist doch alles am Ende gut gelaufen", denkt man, doch 50 und seine Crew werden im nächsten Augenblick überfallen, weshalb er nun in eine fiktive Stadt reist, die ganz stark an den mittleren Osten erinnert. Warum die Story so banal ausgefallen ist, ist nach einer Stellungnahme des US-Rappers klar: Nach dem Release von 50 Cent: Bulletproof musste er Vorwürfe aufgrund des Szenarios hinnehmen. Und da 50 anscheinend viel auf Jugendschutz setzt, spielt das Spiel in einer komplett fiktiven Gegend. So sollen jugendliche Gamer nicht mehr auf dumme Gedanken kommen können.
Bevor man sich aber in der Wüste durch 10 Missionen schießen kann, müssen Spieldaten installiert werden. Nach vier Minuten und 1630MB kann man endlich beginnen.
Wie in Army of Two habt ihr einen Gefährten mit dem ihr euch gemeinsam durch die fiktive Stadt schießen könnt. Die Auswahl des Gefährten ist Geschmackssache, denn ein Skillsystem für diesen, sowie Auswirkungen auf das Spielgeschehen gibt es nicht. Ferner merkt man auch später, dass die Nebenfigur im Spiel nicht sterben kann. Falls 50's Freund mal im Eifer des Gefechts in der Klemme steckt und in einen Kugelhagel geraten ist, liegt er solange auf Knien, bis ihr ihm wieder hochhelft.
Die Anwesenheit eines ständigen Kampfgefährten ist eigentlich die perfekte Eigenschaft für einen Coop-Modus. Dieser Modus existiert zwar, allerdings ist dieser nur mit dem Online-Modus verknüpft. Einen Splitscreen-Modus, wie ihn die PS3-Besitzer sicher aus Resistance: Fall of Man und die Xbox360-Besitzer aus Left 4 Dead kennen gibt es also nicht.
| Entwickler | Swordfish Studio |
| Publisher | THQ |
| Alter | 18+ |
| Spieler | 1-? |
| Online Gaming | Ja |
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