Vor ein paar Tage habe ich ein kleines Preview zu Bayonetta 2 verfasst, an demselben Tage hatte ich die Chance noch andere Nintendo Spiele auszuprobieren. Da das leider nur sehr kurze anspielsessions waren (5-10 Minuten) fasse ich die restlichen Spiele in diesem Artikel zusammen.zelda hyrule warriors bild

 

Splatoon:

Ja fangen wir doch einfach mit Splatoon an, denn das wurde auf der E3 ganz neu angekündigt. Bei dem Spiel handelt es sich um einen Third Person Multiplayer Shooter, was ja im ersten Augenblick recht langweilig klingt. Denn Multiplayer Shooter gibt es wie Sand am Meer und jeder der dieses Genre angeht muss schon etwas Besonderes bieten um meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Glücklicherweise ist Splatoon einer der originellsten Multiplayer Shooter der letzten fünf Jahr. Denn anstatt eine positiven Kill/Death Ratio nachzujagen, geht es in Splatoon primär darum das Schlachtfeld zu kontrollieren und einzunehmen, das tut man in dem man die Wände und den Boden in seiner eigenen Farbe färbt. Geht eurem Tintenfisch die Farbe aus (ja man spielt mit Tintenfischen), taucht ihr einfach in das mit eurer Farbe bedeckte Gelände ein und schwimmt herum bis eure Munition wieder aufgefüllt wurde. Das macht nicht nur Spaß sondern könnte auch sehr viel Spieltiefe bieten und verschiedene Strategien ermöglichen. Befindet man sich lange genug in der Farbe bekommt man die Möglichkeit eine Farbgranate zu werfen, die sofort ein größeres Gelände auf einmal färbt aber dafür auch euren halben Farbtank leert. Werdet ihr von einem Feind eliminiert werdet ihr an den Anfangspunkt zurückversetzt, was aber nicht heißte dass ihr nun den ganzen Weg noch einmal zurücklegen müsst, sondern es ist möglich euch mithilfe des Gamepads zu einem eurer Mitspieler zu transportieren und ihm oder ihr sofort zur Seite zu stehen. Das alles ist schön und gut, nur muss ich leider die Steuerung ein wenig bemängeln, denn man hat die Möglichkeit zwischen klassischer Steuerung und Gamepad assistierter Steuerung zu wählen. Da die Gamepad Steuerung sehr ungewohnt war, bin ich im ersten Spiel überhaupt nicht zurechtgekommen. Im zweiten Durchgang habe ich dann zur klassischeren Steuermethode gewechselt, was auch ein wenig half, die Steuerung aber fühlte sich aber immer noch sehr schwammig und indirekt an. Alles in allem war Splatoon einer der interessantesten Titel der E3 2014 und beherbergt viele gute Ideen in sich, wenn jetzt noch ein wenig an der Steuerung gefeilt wird könnte Splatoon richtig toll werden.

Yoshi´s Wolly World:

Yoshi´s Wolly World ist eines der schönsten Spiele auf der E3 gewesen, und damit meine ich nicht nur Nintendo Spiele sondern wirklich das gesamte Sortiment an Spielen die auf der E3 präsentiert wurden. Die Art Direction in diesem Spiel ist einfach unglaublich und schafft es einen in wenigen Momenten ins Staunen zu versetzen, alles sieht wie Handgemacht aus und der Detialgrad ist einfach unglaublich. Die Charaktere wirken als seien sie aus echtem Garn und die Plattformen sind teilweise ausgefranzt um noch mehr Authentizität zu gewähren. Watte wirkt wie echte Watte, Stoff wirkt wie echter Stoff und Wolle wirkt wie waschechte Wolle. Zum Gameplay selbst würde ich sagen, es spielt mehr oder weniger wie Yoshi´s Island dass mit ein paar zusätzlichen Mechaniken erweitert wurde. Die Sprungphysik fühlt sich gut, und die Laufgeschwindigkeit ist ganz in Ordnung wobei ich das Gefühl hatte dass das Tempo mit Absicht ein wenig rausgenommen wurde, denn auch das klassische Yoshi´s Island war ein etwas langsameres 2D Jump´n Run im Vergleich zu seinem italienischen Kollegen. Vielmehr habe ich habe ich dazu leider nicht zu sagen, die Frage die mir auf häufigsten gestellt wurde war wie hoch der Schwierigkeitsgrad sei. Und das kann ich nach zwei gespielten Level beim besten Willen leider nicht beantworten.

Kirby and the Rainbow Curse:

Wo wir gerade bei stark stilisierten Grafiken sind machen wir doch gleich mit Kirby weiter. Kirby and the Rainbow Curse war eine weitere Neuankündigung auf der E3. Wie der Titel bereits verrät übernimmt der Spieler ein weiteres Mal die Kontrolle über Kirby, einen Kirby aus Knetmasse. Genauso wie bei Yoshis neustem Abenteuer besteht auch Kirbys Welt aus einem bestimmten Material, der Knete. Leider sieht die Welt nicht so fantastisch wie im Yoshi Spiel aus, was aber an dem gewählten Stil liegt denn obwohl die Knete in Kirby and the Rainbow Curse wirklich Detailreich und Authentisch aussieht, ist es immer noch Knete und Knete sieht halt nicht so elegant aus. Das Gameplay ist wie bei jedem Kirby Spiel, eher simpel und würde vielleicht sogar eher auf den 3DS passen. Das Ziel ist es Kirby zum Sternentor zu geleiten, was im Gunde heißt Kirby wir rollen Kirby von rechts nach links und geben ihm den Weg mithilfe des Stylus vor. Das funktioniert auch ganz gut und nur selten passiert es dass Kirby es nicht auf die Bahn schafft oder wo anders als der Spieler es wollte landet.

Hyrule Warriors:

Hyrule Warriors hat mit überraschend viel Spaß gemacht, denn so wie sich die Presse und die Fans im Vorfeld das Maul zerrissen haben dachte ich das wird ein verdammtes Desaster. Aber dem war ganz und gar nicht so. All das was ich mit Hyrule Warriors erlebt habe könnte vielleicht auch auf jedes Dynasty Warriors oder generell jedes Mousou Spiel übertragen werden, ich weiß es nicht denn ich habe noch nie eines dieser Spiele gespielt. Aber wie am Anfang erwähnt hat mir Hyrule Warriors überraschend viel Spaß gemacht. Sich durch Horden von Gegnern wie ein wahnsinniger zu Schnetzeln hat schon etwas Befriedigendes an sich, vor allem wenn man das mit einem geliebten Charakter aus dem Nintendo Universum macht. Wer mich nicht kennt der weiß natürlich nicht dass die „Legend of Zelda“ Serie zu einer meiner liebsten Serien gehört, und ich Majoras Mask und Ocarina of Time als meine zwei liebsten Titel aller Zeiten beschreiben würde. Daher kann es sein dass der Fanboy in mir sofort etwas toleranterer gegenüber dem Spiel ist als ich sonst wäre, aber auch der Zelda Charme würde nichts helfen wenn die Demo keinen Spaß gemacht hätte. Das Spielprinzip ist recht simpel, ihr übernehmt die Rolle von Link oder einen anderen Charakter aus dem „The Legend of Zelda“ Universum (Impa, Midna und Zelda wurden als spielbare Charaktere angekündigt), und kämpft euch durch gewaltige Gegnermassen, während ihr das macht läuft ständig ein Zähler mit, der euch anzeigt wie viele Monster durch euer Schwert gefallen sind. Bei mir waren es nach 5 Minuten Gameplay mehr als 400. Zusätzlich werden noch Missionsaufgaben auf der Karte angezeigt zu denen man hin muss um weitere Gegnermassen von der Bildfläche zu reinigen und Zwischenbosse zu stürzen. Ist das dann erledigt spawnt ein richtiger Boss irgendwo auf der Karte zu dem man dann hinlaufen muss um ihn den Gar auszumachen. Ich bin mir bewusst dass ich kein Dynasty Warriors Experten und vermutlich nichts Neues erzähle. Die Dynasty Warriors Serie ist neben den unglaublichen Gegnermassen auch noch für ihre mäßige Grafik bekannt, und das gilt zum Teil auch für Hyrule Warriors denn obwohl Link sehr schön und detailreich gestalltet wurde sah die Umgebung in der ich gespielt habe doch recht lasch aus. Aber nichtsdestotrotz war Hyrule Warriors eine der angenehmeren Überraschungen auf der E3, und ich hoffe das Spiel macht auch noch nach den ersten fünf Minuten immer noch so viel Spaß. Und da Impa bereits angekündigt wurde hoffe ich dass sich Prinzessin Ruto und Darunia zu den spielbaren Charakteren gesellen.


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Über den Autor

Andrej

Mein Name ist Andrej, ich komme aus Kärnten. Gaming zu einer meiner ganz großen Leidenschaften. Ich spiele alle Arten von Games, da ich der Meinung bin dass es in jedem Genre tolle Spiele gibt die es Wert sind zu spielen. Die Mass Effect und Uncharted Reihe sind derzeit meine liebsten Franchises obwohl The Legend of Zelda immer einen ganz besonderen PLatz in meinem Herzen haben wird.

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