FNeed-for-Speed-Rivals Beitragsbildreunde des Rennsports aufgepasst. Ein neuer Teil, der Need for Speed Reihe ist endlich da. Need for Speed Rivals heißt der neueste Ableger der Serie und wird erstmals vom britisch-schwedischen Entwicklerstudio Ghost Games entwickelt und wie immer von Electronic Arts herausgegeben. Die letzten Teile wurden oft von Fans kritisiert. Wird Need for Speed Rivals den Erwartungen der Fans gerecht werden und kann der Titel an die alten Stärken der Serie anknüpfen? Wir haben uns die Xbox One Version geschnappt und freuen uns auf einige packende Rennen.

Der erste Need for Speed Teil erschien bereits 1994 für den PC und eine Playstation 1 Umsetzung folgte ein wenig später. Mittlerweile gibt es über 20 Teile der beliebten Rennserie. Need for Speed gab es schon für die verschiedensten Heimkonsolen und Handhelds. Need for Speed Rivals ist eines der Launchgames der Xbox One und neben Forza Motorsport 5, das zweite große Rennspiel für Microsofts neue Konsole. Den Namen leitet der Ableger von der Handlung des Spiels ab. Man hat die Wahl zwischen zwei Seiten. Es ist möglich als Polizist die Fahrer der illegalen Rennen zu schnappen und dem Gesetz zu dienen. Aber natürlich kann man auch selber zum Rennfahrer werden. Durch diese beiden Gegensätze leitet sich „Rivals“ ab.

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Beim Spiel handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Rennsimulation, sondern viel mehr um einen Action-Racer. Die spielerischen Stärken liegen also nicht beim Realismus. Es wird versucht mit einem spaßigeren Gameplay zu überzeugen. Need for Speed Rivals ist ein Rennspiel und hat gleichzeitig ein Open World Setting. Man hat seinen Stützpunkt, indem verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden können. Beispielsweise können dort auch neue Autos gekauft werden. Erst in der offenen Welt geht die Action so richtig los. Spielt man als Speeddriver, kann man andere Fahrer herausfordern, vor der Polizei flüchten und verschiedene Aufgaben erledigen. Spielt man aber als Hüter des Gesetzes muss man die Racer stoppen. In diesem Modus haben die Driver einen Lebensbalken, den man durch Rammen des Fahrzeuges verringert. Ist das Leben komplett weg, hat man den gegnerischen Fahrer beseitigt. Von Anfang an, hat man eine freierkundbare Karte. Im Versteck und in der Polizeiwache kann man zwischen beiden Karrieren hin und her wechseln.

Was einem schon im Tutorial-Level auffällt sind die schönen Kulissen. Teile von Redview County haben Wüstenabschnitte, schöne Bergstraßen, gutaussehende Dörfer oder wunderbare Wälder. Zu Beginn macht es schon spaß, einfach durch die Gegend zu cruisen und die Optik, der offenen Welt, zu erkunden. Bei den Nextgen-Versionen haben auch die Witterungsverhältnisse einen äußerst schönen Effekt. Es ist möglich die Perlen von den Regentropfen auf dem Heckspoiler zu sehen.

Ein großer Unterschied zu früheren Need for Speed Teilen ist der fehlende Karrieremodus. Diesen sucht man beim neuesten Ableger vergeblich. Was nicht bedeutet, dass ein langweiliges Gameplay die Folge ist. Bei Need for Speed Rivals wird einem nicht so schnell langweilig. Betritt man einmal die offene Stadt gibt es viele Aufgaben zu lösen. Natürlich gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Rennen, die einem viele Punkte bringen, aber belohnt wird man dafür nur selten. Die neuen Fahrzeuge, die freigeschaltet werden, sind gut inszeniert, aber das Gefühl etwas erreicht zu haben bleibt ein wenig aus.

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In der offenen Welt fallen schon ziemlich früh im Spielgeschehen die grünen Punkte auf der Landkarte auf. Bei diesen handelt es sich nicht um KI-Fahrer, sondern um echte Onlinespieler. Bis zu sechs Onlinespieler können gleichzeitig neben dem eigenen Fahrer unterwegs sein. Aufgrund dessen kann man auch während man die offene Welt erkundet nicht pausieren. Will man gegen einen Online-Kontrahenten antreten, kann man ihn genauso wie einen computergesteuerten Gegner herausfordern. Was einem bei Onlineduellen zu Gute kommt, ist die höhere Anzahl an Speedpoints.  Mit Speedpoints kann man beispielsweise neue Fahrzeuge freischalten.

Beim Fahren mit den frisierten Vehikeln kann man zwischen zwei Sichtweisen wählen. Einmal kann das Spielgeschehen durch die Ansicht der Vogelperspektive gesteuert werden und zum Zweiten gibt es noch eine eher merkwürdige Stoßstangenansicht. Wie schon bei den letzten Need for Speed Teilen, gibt es auch in Rivals keinen Split-Screen. Das bedeutet man kann zuhause und auf einer Konsole nicht gegen einen Freund antreten. Der Gegenspieler braucht auch eine Konsole mit dem Spiel.

Speziell auf der Xbox One hat der Titel mit Framerate-Problemen zu kämpfen. Knappe 30 Bilder pro Sekunde sind für ein dynamisches Rennspiel eindeutig zu wenig. Dank der Frostbite 3 Engine sehen die Kulissen und die Fahrzeuge sehr gut aus, aber die Framerate-Einbrüche trügen die Freude leider. Die PS3 und die Xbox 360 Version hat es noch schlimmer erwischt. Dort stechen die Framerate-Probleme noch viel mehr ins Auge.

Fazit

Mit Need for Speed Rivals hat es EA geschafft, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Die optische Darstellung, vor allem bei den Nextgen Versionen, macht aus Rivals den grafisch schönsten Ableger der Need for Speed Reihe. Das Bild wird im wahrsten Sinne des Wortes noch ein wenig getrübt. Das Spiel hat manchmal Probleme mit der Framerate. Von einer Framerate mit 60 Frames pro Sekunde kann Need For Speed Rivals nur träumen und speziell bei einem Rennspiel, wo es um Geschwindigkeit geht, sollten solche Probleme nicht vorhanden sein. Trotzdem macht der Arcade-Racer riesigen Spass. Die packenden Duelle zwischen den Gesetzeshütern und den Speedracern und die tollen Onlinerennen machen aus Rivals einen würdigen Need for Speed Ableger. Freunde des Rennsports sollten sich den neuesten Teil aus dem Hause EA nicht entgehen lassen.

Pro

  • Schöne Umgebung
  • Offene Welt
  • Flüssige Onlineduelle
  • Spielbar als Polizist und Speedracer
  • Lizenzierte Fahrzeuge

Contra

  • Framerateeinbrüche
  • Kein Splitscreen
  • Wenig Kameraperspektiven

6,5/10

 

 

Über den Autor

Anel.K

Mein Name ist Anel Kubat, ich wohne in Salzburg und bin Redakteur bei nextgen.at. Ich mag so ziemlich alle Arten von Games, doch am liebsten spiele ich RPGs.

3 Responses

  1. Dave

    Das bis dato schlechteste Review von diesem Redakteur! Nach beinahe jedem Satz ein Punkt. Das geht ma gar nicht, wie in der Hauptschule!

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