Invizimals: Das Bündnis ist der nunmehr vierte Teil der Invizimals-Serie, die vom spanischen Entwickler Novarama ins Leben gerufen wurde. Das Spiel erscheint bei uns am 26. Februar 2014 zusammen mit dem ersten Konsolentitel Invizimals: Das verlorene Königreich. Invizimals: Das Bündnis ist das erste Spiel der Serie, welches die Fähigkeiten der PS Vita nutzt.

Die Geschichte bringt den Spieler erneut zurück in die Welt der Invizimals, einer Welt zwischen Realität und Fiktion. Während Keni, Jazmin und Professor Dawson weitere Forschungen über die Großteils noch unbekannte Invizimals Welt anstellen, bemerken sie Anomalien. Plötzlich tauchen neue Roboter-Invizimals mit bösen Absichten in der Invizimals Welt auf. Es liegt nun am Spieler die Invizimals zu beschützen und ihnen einen sicheren Zufluchtsort zu errichten.

Invizimals: Das Bündnis macht dabei natürlich von den AR-Fähigkeiten der PS Vita Gebrauch. So müssen die verschiedenen Gebäude des Stützpunktes einem Puzzle gleich zusammengebaut werden, wobei dies mit Hilfe einer AR-Karte geschieht. Jedes einzelne Teil eines Gebäudes muss dabei aufgenommen um per Touchscreen in die richtige Position gedreht werden, bevor es platziert werden kann.

Das erste errichtete Gebäude ist das Schattentor, an dem man in unsere Welt reisende Invizimals fangen kann. Auch hierbei hat man sich gegenüber der PlayStation Portable Versionen etwas Neues ausgedacht. Invizimals müssen auf unterschiedliche Weise aufgespürt werden bevor man sie fangen kann. Mal gilt es eine bestimmte Zeit lang still zu stehen, ein anderes Mal muss man dem Geräusch des Invizimals oder der Kreatur selbst folgen.

Bei letzterem stößt man in Räumen jedoch oftmals an die Grenzen des Systems und wird auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn um das Invizimal fangen zu können muss man dem auf dem Bildschirm angezeigten Pfeil folgen, bis dieser in eine neue Richtung zeigt. In Räumen steht man jedoch schnell an einer Wand an und kann der Kreatur somit nicht mehr folgen. Die Folge daraus ist, dass die Kreatur entkommt und man den Fangprozess erneut starten muss.

Hat man es jedoch geschafft ein Invizimal aufzuspüren muss man noch eine spezifische Aufgabe lösen, die sich in kleinen Spielen wiederspiegeln. Wurden alle Aufgaben erfolgreich absolviert kann man das Invizimal sein Eigen nennen und fortan mit ihm kämpfen. Dazu begibt man sich in eine Arena und übernimmt dort die Steuerung der zuvor ausgewählten Kreatur.

Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und jedes Invizimal verfügt über vier verschiedene Attacken, die nach einem Einsatz eine gewisse Abklingzeit haben und auch ein gewisses Maß an Ausdauer verbrauchen. Während des Kampfes hat man die Möglichkeit Funken einzusammeln, die als Währung fungieren und mit denen  man im Shop Gegenstände kaufen kann, die man in weiterer Folge seinen Invizimals zuordnen und im Kampf einsetzen kann. Nach jedem Kampf erhält das Invizimal Erfahrungspunkte, steigt gegebenenfalls im Level und kann sich bei Erreichen bestimmter Stufen auch weiterentwickeln.

Grafisch kann das Spiel mit qualitativ umgesetzten Zwischensequenzen überzeugen, die, anders als bei den meisten Spielen, von echten Schauspielern gespielt werden. Die Darsteller leisten dabei eine gute Arbeit und auch die Integration computergenerierter Inhalte wurde sehr gut umgesetzt. Die Ingame-Grafik weiß mit schönen Modellen, bunten Texturen und einem hübschen Interface zu gefallen. Beim Sound freut man sich über eine gelungene deutsche Synchronisation und angenehme Hintergrundmusik. Letztere wiederholt sich zwar recht schnell, doch fällt sich auch nach mehreren Wiederholungen nicht auf die Nerven.

Das Gameplay ist durch den Einsatz der AR-Fähigkeiten der PS Vita sehr abwechslungsreich. So kann man sich entweder zurücklehnen und mit seinen Invizimals in der Arena gegen andere Kreaturen antreten oder man geht auf die Pirsch nach neuen Invizimals und folgt dabei den jeweiligen Anweisungen auf dem Bildschirm, um diese zu fangen.

Fazit

Invizimals: Das Bündnis richtet sich zwar mehr an Kinder, doch kann man auch als Erwachsener durchaus seinen Spaß mit dem Spiel haben. Das Fangen, Kämpfen und Weiterentwickeln der Invizimals erinnert an Pokemon und macht viel Spaß. Etwas ungünstig ist jedoch das Fangen neuer Invizimals in Räumen, zumindest wenn es darum geht einer Kreature zu folgen und man einfach nicht mehr weiter kann, weil die Wand im Weg steht. Vielleicht lassen sich die Entwickler bis zum Release diesbezüglich noch etwas einfallen. Invizimals: Das Bündnis sollte man aber auf alle Fälle im Auge behalten.

Gefällt bereits jetzt

  • Fangen, Kämpfen und Weiterentwickeln von Invizimals
  • Guter Einsatz der AR-Fähigkeiten der PS Vita
  • Gut inszenierte Geschichte
  • Abwechslungsreiches Gameplay

Muss noch verbessert werden

  • Fangen in Räumen kann frustrierend sein
  • Abwechslung außerhalb von Kämpfen noch nicht klar

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