Cut the Rope ist eine Serie von Videospielen des russischen Entwicklers ZeptoLab, welche den Spieler mit physik-basierenden Puzzles fordert. Nach der erfolgreichen Erstveröffentlichung für iOS folgten weitere Versionen für mobile Plattformen, sowie eine Version für den Nintendo DSi gefolgt von der aktuellen Version für den 3DS.

Im Spiel geht es darum das kleine grüne Monster Om Nom in einem Karton mit Süßigkeiten zu füttern. Was sich prinzipiell nach einer leichten Aufgabe anhört, wird dem Spieler durch verschiedenste Puzzles erschwert. Die zu verfütternde Süßigkeit hängt nämlich an einem Seil und will zielsicher im Mund des sitzenden Monsters versenkt werden. Da man die Süßigkeit selbst nicht beeinflussen kann, muss man sich die Physik zur Hilfe nehmen und das Seil im richtigen Moment durchtrennen.

Im Laufe des Spiels werden immer neue Gegenstände eingeführt, die einem das Leben nicht unbedingt erleichtern. Wird die Süßigkeit in einer Blase gefangen, beginnt sie nach oben zu schweben. Verlässt sie dabei den Bildschirm hat man verloren und muss einen neuen Versuch starten (selbiges gilt natürlich auch, wenn die Süßigkeit nach unten fällt). Andererseits muss man sich diese Blasen natürlich zu Nutze machen, da das Monster auch mal am oberen Bildschirmrand auf seine Fütterung wartet.

Und damit nicht genug, gilt es auf dem Weg zum Monster auch noch bis zu drei Sterne pro Level einzusammeln, die benötigt werden, um weitere Kartons freizuschalten. Die Interaktion mit dem Spiel findet rein über den Touchscreen statt. So durchtrennt man Seile indem man einen Strich zeichnet und lässt bei Berührung Blasen platzen. Hat man den Dreh einmal heraus, wird man auch schon von neuen Gegenständen überrascht.

So kann man die Flugbahn einer Blase beispielsweise mit Furzkissen beeinflussen, oder muss sich vor gefräßigen Spinnen in Acht nehmen, die einem an die Süßigkeit wollen. Darüber hinaus muss man auch noch auf Stacheln und andere gefährliche Umgebungsgegenstände aufpassen, die bei Berührung zur Zerstörung der Süßigkeit führen und einen Neustart des Levels nach sich ziehen.

Auch das Sammeln der Sterne wird mit jedem Level immer schwieriger, da sie nicht nur an schwer zugänglicheren Stellen platziert werden, sondern weil es auch Sterne gibt, die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eingesammelt werden müssen, bevor sie verschwinden. Wie bereits erwähnt werden die Sterne dazu benötigt, neue Kartons freizuschalten. Insgesamt finden sich im Spiel 15 Kartons zu je 25 Levels, sodass man seine Gehirnwindungen in insgesamt 375 Levels zum Glühen bringen kann.

Cut the Rope weiß mit einer süßen Optik zu überzeugen, die in einem klaren und schönen Comicstil gehalten ist. Leider läuft das gesamte Spiel nur am Touchscreen ab und der obere Bildschirm trägt nichts zum Gameplay bei. Vielmehr sieht man dort eine 3D-Darstellung von Om Nom, wie er auf seine Süßigkeit wartet bzw. diese frisst oder traurig dreinschaut, wenn man sie verliert oder zerstört.

Soundtechnisch gibt es passende und mitunter auch lustige Soundeffekte und eine immer gleichbleibende Hintergrundmelodie, die man jedoch eher ausblendet wenn man sich auf die verschiedenen Puzzles konzentriert. Die Steuerung ist teilweise etwas ungenau, was das Lösen von Puzzles, die schnelle Reflexe und eine genaue Vorgehensweise verlangen, schwieriger aber nicht unmöglich macht.

Fazit

Cut the Rope ist ein süchtig machendes Puzzlespiel, das mit einem eigenen Charme und interessanten Puzzles überzeugen kann. Man kann das Spiel zwischendurch kurz spielen und ein, zwei Levels absolvieren. Es hat aber auch das Potential für Stunden zu motivieren und an das Handheld zu fesseln. Wer Puzzlespiele mag, kommt um Cut the Rope nicht herum.

Pro

  • Interessante und anspruchsvolle Rätsel
  • Einzigartiges Gameplay
  • Süße und charmante Optik
  • Neue Herausforderungen durch neue Gegenstände

Contra

  • Steuerung teilweise etwas ungenau

8,5/10

Über den Autor

Kilian R.

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