Südkoreanische Spieler sind wohl die erfolgreichsten in der hart umkämpften Branche der eSports. Chinesische Profi-Spieler stehen an zweiter Stelle und in den letzten paar Jahren hat sich das Rennen für den ersten Platz verschärft. Sie besitzen eine Kraft, die man in MOBA und Echtzeit-Strategiespielen nicht außer Acht lassen kann und sind zudem erstklassige Schützen. Der Grund für eine relativ niedrigere Anzahl von chinesischen Top Counter Strike Global Offensive Spielern ist, dass lokale Spieler nur begrenzten Zugang zum FPS haben.

Bis vor kurzem war es ausschließlich möglich auf freigegebenen Servern zu spielen, was zu hoher Latenz und einer Fülle weiterer technischer Störungen führte. Doch das wird sich nun alles ändern, da Valve beschlossen hat, seinen beliebten First-Person-Shooter nach China zu bringen. Professionelle Spieler aus diesem Land können nun auf ihren dedizierten Servern spielen, da sie seit dem 18. April ihre eigene Version des Spiels haben.

Valve ist die treibende Kraft hinter zwei der beliebtesten eSports, Dota 2 und Counter Strike Global Offensive. Das Unternehmen liefert und fördert die am besten zahlenden Wettkämpfe. Über diese wird zahlreich in Berichterstattungen über Sportwetten wie in den hier genannten Esports erzählt – Millionen von Menschen verfolgen die Spiele bei solchen Live-Streams. Angesichts der Größenordnung dieser Ereignisse ist es besonders wichtig, sicherzustellen, dass die Spiele fair sind und unehrliche Spieler keine Vorteile gegenüber ehrlichen Benutzern erzielen können. Die chinesische Version des Spiels kommt daher mit proprietärer Anti-Cheat-Software.

Südkorea hat bereits ernsthafte Änderungen an seiner Gesetzgebung realisiert und Betrüger riskieren hohe Strafen. Ein ähnlicher Ansatz wurde von Valve in China angegangen und die strengen Anti-Cheat-Regeln zielen darauf ab, eine Spielumgebung zu gewährleisten. Betrügern wird das Spiel verboten und auch ihrer Bonität wird geschadet, da das CS: GO-Konto mit dem Alipay-Kreditsystem verknüpft ist.

Über den Autor

Konrad

Mein Name ist Konrad Lyzczarz, ich bin Herausgeber von Nextgen.at, bin 32 Jahre alt und wohne in Wien!

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.