Im Kinosaal 2 des Village Cinemas im 3. Bezirk glühten am Dienstag um 10 Uhr vormittags bereits die heißen Reifen, die Stoßdämpfer wurden einem Härtetest unterzogen, gespannt starrten wir auf die Leinwand, mit einer Tüte Popcorn in der einen Hand und einem XBox Controller in der anderen.
Einen XBox Controller? Ja, Electronic Arts hat uns einen besonderen Wunsch erfüllt - einmal in einem Kinosaal auf einer großen Leinwand (46 m²!!!) ein Game zu spielen. Im Rahmen dieses Presse-Events wurden wir von nextgen.at zu einer heißen Spritztour von San Francisco nach New York eingeladen.
Auf der riesigen Kino-Leinwand in den Village Cinemas Landstraße konnten wir das Actionrennspiel Need for Speed – The Run noch vor dem Launch am 17. November in ungeahnten Dimensionen erleben.

Man möchte sich das vorstellen, nicht irgendein Game, sondern es war „Need for Speed: The Run“! Es ist unbeschreiblich, auf einer Kinoleinwand mit dem Kinosound dieses Game zu spielen, es fühlt sich einfach nur verdammt geil an.
Das liegt naturgemäß auch am Game, denn ein langweiliger Film wird im Kino auch nicht besser, aber Need for Speed: The Run kann einen mit erhöhtem Puls und schweißnassen Händen in den Kinosessel hineindrücken. Das Game macht einfach Spaß, ist actionreich, spannend und abwechslungsreich.

In den ersten Kinominuten konnten wir uns gerade noch aus einem Auto befreien, bevor es in der Schrottpresse zu einem Metallwürfel geformt wird und kurz darauf gabt es die erste Verfolgungsjagd, als wir vom Schrottplatz fliehen wollten.
Wir sind Jack Rourke, der eine 3.000 Meilen lange Strecke im Rahmen eines illegalen Straßenrennens zurücklegen muss, denn Jack braucht die 25 Millionen Dollar Preisgeld, um sich ein paar äußerst unangenehme Gläubiger vom Hals zu schaffen. Hilfe gibt es von der hübschen Sam Harper. Soweit die Story, die Electronic Arts mit ein paar In-Game-Sequenzen aber alles in allem mit Spannung, Tiefgang und Action erzählt.
Bei Need for Speed – The Run macht auch das Zusehen, wie bei einem guten Kinofilm verdammt viel Spaß. Es hat eine nette Story und bietet vor allem Action, sodass es schon fast wie ein Roadmovie ist, mit Strecken, die durch atemberaubende Landschaften von den Wüsten Kaliforniens bis zu den eisigen Höhenlagen in Colorado führen. Dabei sind die Regionen und Städte äußerst realistisch dem Original nachempfunden.
Die Strecken sind allesamt abwechslungsreich gestaltet, bieten viele optische Höhepunkte und fordern einem Spieler teilweise ordentlich fahrerisches Können ab. Dafür sorgen allerdings nicht nur enge Kurven, sondern auch eine ausbalancierte KI, sowie eine restriktive Auto-Reset-Funktion, die kleinste Fehler bestraft.
Man kann wirklich sagen dass ich im Kino schon lange keine so spannende Verfolgungsjagden mehr gesehen habe.

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