Kennt ihr das Gefühl, ihr setzt euch hin fangt an zu spielen und schon in den ersten zwei Minuten pumpt euer Herz das Blut mit dreifacher Geschwindigkeit durch eure Venen und ihr seid voll im Spiel von der Action hineingesogen, dass ihr wollt dass es niemals aufhört? So in etwa ging es mir bei meiner Anspielsession mit Bayonetta 2. Man warf mich ins Spiel nur mit den grundlegenden Instruktionen wie das Spiel funktioniert. Und dann ging es schon los, ein gepanzerter Boss, den ich als alt gedienter God of War und Devil May Cry Veteran mühelos vom Feld gefegt und dann an Bayonettas Haar Monster verfüttert habe. Eine Minute und ein paar kleinere Gegner später ging die Sache erst richtig los. Einer der krassesten Bosskämpfe die ich je gesehen habe, und ich habe viele gesehen, fing an.

Ein Gegner gekleidet in weiß stand vor mir, da ich aber die zwischen Sequenzen übersprungen habe (man will sich ja was für das fertige Spiel aufheben), wusste ich nicht wer es war, ich wusste nur dass ich ihn oder sie an mein Monster verfüttern will. Dieser Gegner hatte vier Stufen und eine Stufe war krasser als die andere, wer dachte das Platinum mit Bayonetta einst all ihr Pulver verschossen haben, sollte den Denkprozess noch einmal starten. Die erste Stufe war recht „gewöhnlich“ im Vergleich dazu was später noch kam. Ich musste meinen Gegner im 1 vs.1 Kampf niederstrecken.
Dann kam die zweite Stufe denn als ich meinen großen Helfer zur Hilfe rief hat auch mein Gegnern einen Helfer gerufen, einen alt bekannten Feind aus dem ersten Teil. Und so ging der Kampf weiter während wir uns im Vordergrund die Köpfe eingeschlagen haben, taten das unsere Monsterfreunde im Hintergrund. In der nächsten Stufe des Kampfes verwandelte sich Bayonetta in eine Art Schmetterling bestehend aus Haaren und prügelte in einem Luftkampf ihren Gegner die Seele aus dem Leib. Was als nächstes kam war dann die Krönung des Ganzen, denn da Bayonetta mit ihrem Gegner abgeschlossen hatte übernahm ich Bayonettas Monster und hatte einen Faustkampf mit dem zweiköpfigen Drachen aus dem ersten Teil, ja genau einen Faustkampf wo ich dem Drachen mit bloßen Händen die Köpfe einschlagen durfte. Das einzige was ich an der Demo bemängeln würde war der Schwierigkeitsgrad, denn die Kämpfe waren zwar spektakulär aber recht einfach, was aber nicht unbedingt heißen muss dass es auch im fertigen Spiel der Fall sein wird.

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Wer unter der Angst leidet dass sich Platinum unter der Führung von Nintendo zurückgehalten hat, der darf sich ruhig entspannen denn dem ist definitiv nicht so, jedenfalls gab die Demo die ich spielen durfte keinen Grund zur Sorge. Ob der Rest des Spiels dieses Hoch halten kann oder ob es nach einer längeren Spielsession abnimmt, kann leider im Moment nicht gesagt werden. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass Bayonetta 2 nach dieser Demo mit Dragon Age: Inqusition zu meinen meisterwarteten Titeln für den Herbst gehört, und hätte ich noch keine Wii U würde ich mir spätestens im Oktober eine zulegen. Denn Spiele wie Bayonetta gibt es immer weniger und da ist es schön zu sehen dass sich Platinum Games mit ihrem neuesten Produkt treu bleiben. Wer den ersten Teil nicht gespielt aber Lust auf den zweiten hat, der bekommt mit der CD einen Download für den ersten Teil dazu, und das besondere an der Wii U Version des ersten Bayonetta Spiels ist, dass man die Action Hexe auch als Samus Aran oder Prinzessin Peach verkleiden kann.

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Über den Autor

Andrej

Mein Name ist Andrej, ich komme aus Kärnten. Gaming zu einer meiner ganz großen Leidenschaften. Ich spiele alle Arten von Games, da ich der Meinung bin dass es in jedem Genre tolle Spiele gibt die es Wert sind zu spielen. Die Mass Effect und Uncharted Reihe sind derzeit meine liebsten Franchises obwohl The Legend of Zelda immer einen ganz besonderen PLatz in meinem Herzen haben wird.

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