Battleblock Theater gehört zu der Sorte von Spielen, die man liebt oder hasst. Ähnlich wie die anderen Spiele der EntBB_theaterwickler  Behemoth, Castle Crashers und Alien Hominid, wartet  auch Battleblock Theater mit einem sehr schrägen Humor, einem einfachen aber soliden Spielprinzip und verrückten Charakteren auf. Tatsächlich ist Battleblock Theater das irrwitzigste Spiel der Entwickler und bereits das Intro stellt die vorherigen Spiele in den Schatten. Während es in Alien Hominid um ein Alien, das auf sienen Heimatplanet will, ging und in Castle Crashers um eine entführte Prinzessin, geht es in Battleblock Theater um eine Gruppe Freunde, die auf einer einsamen Insel strandet. Klingt soweit noch recht normal, aber die Insel wird von Katzen regiert; die Freunde werden gefangen genommen und müssen sich einer Reihe von tödlichen Jump’n’Run Arenen stellen. Aber am besten seht ihr euch das Intro selbst an:

Wir schlüpfen also in die Rolle eines nicht näher benannten Freundes, der von Katzen dazu gezwungen wird, Edelsteine in von den Katzen selbst gebauten Arenen zu sammeln, um damit weitere Arenen freizuspielen und damit seine Freunde zu befreien. Dabei hat keiner dieser Freunde einen Namen, keiner hat eine besondere Eigenschaft, sie haben lediglich andere Gesichtsausdrücke beziehungsweise Kostüme. Nur einer dieser Freunde trägt einen Namen, Hatty Hattington. Er wird als der beste Freund, aller besten Freunde beschrieben, der durch einen Hut der Katzen jedoch böse wird. Was genau es mit diesem Hut aufhat gilt es also nebenbei auch noch herauszufinden.

battleblock

So viel zur Story von Battleblock Theater. Das Spiel ist ein klassisches Jump’n’Run mit Feinden, Fallen, Abgründen, Giftwasser, Lava, Lasern und kleinen Rätseln. In jedem Level muss man mindestens drei Edelsteine sammeln, um den nächsten Level freizuschalten. Zusätzlich kann man sich durch schnelles Beenden einer Arena oder durch Sammeln aller Edelsteine und des Wollknäuel, das in jedem Level versteckt ist, die Bewertung aufbessern. Immerhin wollen die Katzen, die uns gefangen halten, unterhalten werden und sie richten über unsere Leistung.

Zwischen den Leveln besteht die Möglichkeit die gesammelten Edelsteine für gefangene Freunde auszugeben, was es uns ermöglicht mit anderen Kostümen, Gesichtsausdrücken oder sogar anderen Kopfformen auszuwählen und zu spielen. Und wer fleißig Wollknäuel sammelt, kann diese bei den Gefängniswärterkatzen gegen neue Waffen eintauschen. Wie im echten Leben halt.

BattleBlockTheater-2Leider bieten die Level nicht allzuviel Abwechslung und die doch sehr lustigen Zwischensequenzen kommen nur recht selten vor. Alleine wird Battleblock Theater daher schnell langweilig, anders verhält es sich, wenn man das Spiel mit Freunden spielt. Die Story kann im Koop zu zweit bestritten werden, was durchaus für viel Spaß sorgt.

Neben der Story bietet Battleblock Theater auch noch kleine Mehrspielerherausforderungen. Das Spielprinzip bleibt dabei ähnlich dem der Story, lediglich gilt es je nach Variante einmal Edelsteine einzusammeln, einmal möglichst viele Blöcke durch Berühren einzufärben, mal möglichst lange in einem bestimmten Gebiet zu stehen, und ähnliche Mehrspielermodi. Nichts Neues also, aber durchaus lustig in einer Gruppe mit Freunden.

Fazit

Battleblock Theater ist ein typisches Spiel der Entwickler „Behemoth“. Skurill, witzig und ein grundsolides Gameplay. Alleine kann das Spiel doch recht schnell langweilig werden, mit Freunden kann Battleblock Theater aber für mehrere Stunden Spielspaß sorgen. Allein die Idee hinter der Story, dass wir als gefangene Menschen in Arenen antreten müssen, um eine Gruppe von Katzen zu belustigen, lässt einen bereits schmunzeln und spiegelt irgendwie unsere moderne Gesellschaft wider, wenn man bedenkt, dass gefühlte 50% des Internet aus Katzenvideos und Fotos besteht, die uns Menschen belustigen sollen.

Pro

  • Schräger Humor
  • Liebevoll gestaltete Umgebungen
  • Macht viel Spaß mit Freunden

Contra

  • Alleine schnell eintönig
  • Humor nicht allermans Sache

8/10

Über den Autor

Stefan B.

Rollenspiel und Hack'n'Slay Fan mit masochistischem Hang zu schweren Spielen, bei denen die Emotionen hoch gehen.

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