Eines der zentralen Elemente jedes Rennspiels ist die kontinuierliche Verbesserung des Fahrzeugs. In Titeln wie Need for Speed: Underground stand erstmals das Thema Tuning im Vordergrund des Spielgeschehen. Von der Aufhübschung der Karosserie über die Leistungssteigerung bis hin zur Montage funktioneller Breitreifen ist in diesen Spielen eigentlich alles möglich. Tuning ist bei uns in Österreich aber auch im Real-Life ein beliebtes Hobby. Wie nah kommen sich aber Realität und Videospiel?

autotuning

Bild: © istock.com/EdStock

Die Midnight-Club-Spielreihe, „Test Drive Unlimited“, diverse Need For Speed“-Teile, „Race Driver: GRID“ und unzählige weitere Titel bieten dem Spieler die Möglichkeit, sein Gefährt zu individualisieren beziehungsweise zu „frisieren“. In der Spielserie „Gran Turismo“ können fast alle spielbaren Fahrzeuge in irgendeiner Art und Weise modifiziert werden. Bessere oder für die jeweiligen Rennen optimierte Motoren-, Getriebe-, Bremsen- und Fahrwerks-Upgrades sorgen für eine merkliche Leistungsverbesserung. Im Verlauf des Spiels kann man auch gleich einen stark modifizierten Sportwagen erwerben. Bei „Need For Speed“ schießen sogar Flammen aus dem Heck und die Unterbodenbeleuchtung sorgt für einen satten Neo-Spot auf der nächtlichen Fahrbahn.

Tuning in der Realität – was ist erlaubt?

In der Realität ist das Autotuning nicht ganz so einfach. Mit viel Know-how, Fleiß, Geld und den nötigen Werkzeugen kann man aber auch auf dem eigenen Grundstück einen Klein- oder Mittelklassewagen in einen leistungsstarken Eyecatcher verwandeln. Dabei gibt es viel zu beachten: Montiert man sich zum Beispiel Breitreifen mit neuen Felgen, müssen die Pneus natürlich auch der jeweiligen Saison entsprechen. Winterreifen aller Größen, die auch im alpinen Bereich ein genügendes Maß an Sicherheit gewährleisten, findet man zum Beispiel bei Tirendo und vergleichbaren Anbietern.

Außerdem muss der Hobbyschrauber auf die österreichische Gesetzeslage achten. Die meisten Umbauten muss man der MA 46 – Landesfahrzeugprüfstelle anzeigen – sie müssen also ordnungsgemäß eingetragen werden. Verboten sind hierzulande unter anderem die NoS-Einspritzung, Lowrider Kits und die Unterbodenbeleuchtung.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.