Die Konferenz aller Konferenzen

Die WWDC Konferenz von Apple ist normalerweise in erster Linie für Entwickler gedacht und hat eher die Software im Fokus. Doch dieses Jahr hat es sich die kalifornische Firma nicht nehmen lassen und einige richtige Bomben platzen lassen. Wir haben alle Infos für euch!

Smarter Lautsprecher mit Siri Integration

Das wohl Spannenste gleich zu Beginn: Apple steigt in den Markt für smarte Lautsprecher allá Amazon Echo und co. ein! Und nicht nur das, das gleiche Produkt soll gleichzeitig auch Multiroomspeakern wie Sonos oder den Soundtouch System von Bose den Rang ablaufen. Das überaus stylische Gerät nennt sich HomePod und soll so ziemlich alles können. In erster Linie ist es ein – nach eigenen Angaben – absolut genial klingender Lautsprecher für’s Zuhause. Doch über Siri kann das Gerät allerlei Smart-Spielereien. Neben den offensichtlichen Fähigkeiten wie Musikwahl über Apple Music, könnt ihr aber auch alles machen was eben Amazon Echo bisher drauf hatte: Fragen stellen, Geräte steuern und sogar Erinnerungen einstellen. 

Massives iOS Upgrade: iOS 11

Doch das war bei weitem nicht alles was heute auf der WWDC angekündigt wurde. Mit iOS 11 kommt ein radikales, neues Design der Mobilsoftware von Apple auf uns zu. Siri darf ab jetzt auch übersetzen. Vorerst nur von Englisch in andere Sprachen, aber viele weitere Übersetzungsrichtungen sollen folgen.

Der „App Drawer“ ist vielen ja schon von Android bekannt, wird aber mit einigen zusätzlichen Features jetzt auch für Apple Geräte benutzbar sein. Zudem dürfen wir uns nun endlich auch über Ordner freuen, was besonders auf den iPad Pro Geräten sehr nützlich sein wird. Wenn wir schon beim iPad sind: Zu den bekannten Größen 9,7 Zoll und 12,5 gesellt sich jetzt auch ein neues iPad Pro mit schlanken 10,5 Zoll hinzu. 

MacBook Upgrades und Preisreduzierung

Aber das war es noch lange nicht! Auch auf der Mac-Front hat sich einiges getan. So wurde das günstigste Modell der Macbook Pro Variante mit Touchbar im Preis reduziert (bei uns ist es jetzt für 1,499€ erhältlich). Zudem bekommen die Geräte verbessere Kaby-Lake-Prozessoren.

Aber auch im Desktop Bereich hat sich einiges getan. So gibt es ein Upgrade der bisherigen iMac-Modelle. Sie bekommen ebenfalls verbesserte Intel Prozessoren, aber auch zusätzlichen Arbeitsspeicher und ein helleres Display. Der Fusion-Drive-Speicher (eine Mischung aus normalem und SSD Speicher) ist nun bei allen 27-Zoll-Modellen eingebaut. Rundum neue Grafikkarten gibt es auch, sowohl beim 21,5-Zöller wie auch bei der großen 27-Zoll Variante.

Neuer MacPro: iMacPro

Einen kleinen Schock hat aber eine weitere Ankündigung ausgelöst: Das, in den letzten Jahren sehr stiefmütterlich behandelte, MacPro bekommt eine Generalüberholung. Anstatt wie bisher als getrenntes System zu fungieren, wird er allerdings als iMac Pro in die bestehende All in One-Serie eingepflegt. Dafür gibt es aber mächtige Xeon Prozessoren mit acht, zehn oder sogar 18 Kernen und Radeon-Vega-Grafik mit bis zu 16 GB VRAM. Die Festplatte kann auf bis zu 4 TB aufgerüstet werden und das Display kommt natürlich mit 5k-Auflösung daher. Der neue Mac kommt im Dezember ab 4.999 US-Dollar auf den Markt. Wann es bei uns soweit ist, ist leider noch nicht bekannt.

Eine aufregende Pressekonferenz!

Was für eine aufregende Pressekonferenz! Wir haben hier nur an der Oberfläche kratzen können, es gibt noch einiges mehr auf der Apple Seite zu entdecken. Eines ist jedoch klar, Apple hat den Groove wieder gefunden.

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